Infiniti M30d: Die Preise mehr
Renault Laguna geliftet mehr
Herbstneuheit: Fünftüriger Cruze mehr
Auf der Detroit Motor Show gibt Volvo mit dem S60 Concept einen Ausblick auf die für 2010 geplante nächste Generation der Mittelklasselimousine.
Daimler plant in Europa und den USA mehrere Elektroauto-Projekte. Im Jahr 2010 sollen mehr als 100 Elektroautos der Marken smart und Mercedes-Benz durch Rom, Mailand und Pisa fahren.
Bis Ende 2009 will RWE in der Bundeshauptstadt rund 500 Ladestationen installieren. Daimler wird zunächst rund 100 Fahrzeuge der Marken Smart und Mercedes ausliefern. Seit Juli 2007 sind ausserdem 100 Kleinwagen im Fuhrpark ausgewählter Kunden in London unterwegs.
Ab dem 28. März 2009 wird das neue Mini Cabrio in den Showrooms der Händler stehen. Seine Premiere feiert das neue Mini Cabrio im Januar auf der North American International Auto Show 2009 in Detroit.
Audi will angesichts höherer Spritpreise und schärferer Umweltauflagen bei Motoren und Modellen künftig einen Gang zurückschalten. Selbst in grösseren Fahrzeugen wie dem Audi A8 sei bei entsprechender Nachfrage künftig der Einsatz von Motoren mit niedrigerem Hubraum vorstellbar, sagte Audi-Chef Rupert Stadler. Aber auch die Autos selbst sollen kleiner werden.
So sei bei den Geländewagen nach dem Q7 und dem kleineren Q5 eine Erweiterung der Palette nach unten denkbar. "Ich könnte mir langfristig auch einen kleinen Bruder für den Q5 vorstellen."span
Auch eine Neuauflage des im Jahr 2005 eingestellten A2 in den kommenden Jahren sei wahrscheinlich, sagte Stadler. Der Wagen hatte dank seiner Leichtbauweise sehr niedrige Verbrauchswerte, war aber vergleichsweise teuer, weshalb die Kunden ausblieben. "Heute würde man uns das Auto wahrscheinlich aus den Händen reissen." Autos in Leichtbauweise mit Materialien wie Aluminium, Magnesium oder Verbundstoffen seien die Zukunft.
Volvo macht auf der Detroit Auto Show (11. bis 25. Januar) mit einer Studie Appetit auf den neuen S60. Wie das Unternehmen jetzt in Göteborg mitteilte, soll die Serienversion der Mittelklasse-Limousine 2010 auf den Markt kommen. Die nächste Generation soll den Angaben zufolge sportlicher als ihre Vorgänger ausfallen.
Wie erste Vorschaubilder der Studie belegen, besitzt die Studie eine stark zum Heck geneigte Dachlinie. Verfeinert hat Volvo auch das Konzept der scheinbar frei schwebenden Mittelkonsole im Innenraum. Im S60 Concept ist diese aus Kristallglas und zieht sich wie eine transparente Welle von der Instrumententafel bis zu den Rücksitzen.
BMW und der Stromkonzern Vattenfall wollen im Frühjahr 2009 in Berlin mit 50 Elektroautos der Marke "Mini E" an den Start gehen. Erprobt werden solle der mit "grünen Strom" fahrende Kleinwagen auch im Ausland, sagte BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer bei der Vorstellung des "Mini E" in Berlin. 2009 sollen 50 Fahrzeuge im Grossraum London und 500 in den USA eingesetzt werden - davon je die Hälfte an der West- und an der Ostküste.
In Berlin sollen zunächst 50 Stromsäulen aufgestellt werden. Auch Kunden von der Vattenfall-Konkurrenz können sie nutzen. Das "Betanken" über den normalen Stecker wird dann über die Stromrechnungen dieser Konkurrenz-Anbieter abgerechnet. Der Ladevorgang dauert etwa zweieinhalb Stunden.
Reithofer betonte, dass das Fahrzeug wegen der begrenzten Speichermöglichkeiten noch keine Langstrecken bewältige. Die Reichweite des "Mini E" liege bei maximal 250 Kilometern.
Der viertürige Porsche Panamera soll als Reise-Sportwagen positioniert werden und sportliche Fahrdynamik mit einem grosszügigen Innenraum kombinieren. Dank eines neuen Raumkonzeptes eignet sich das neue Porsche-Familienmitglied auch für längere Strecken und lässt die Insassen auf allen Plätzen "angenehm" reisen.
Das zugehörige Gepäck darf dank umklappbarer Rücksitzlehne auch grösser ausfallen. Die gestreckte GT-Silhouette des Panamera verteilt sich auf eine Gesamtlänge von knapp fünf Metern und begnügt sich mit knapp 1,5 Metern Höhe. Anstelle eines Kühlergrills verfügt die Mischung aus Coupé, Sportwagen und Limousine über stark ausgeprägte Lufteinlässe. Markante Radhäuser und eine lange Motorhaube entsprechen der 911-Front, mit sichtbar abgesetzten Kotflügeln als Flanken. Muskulöse Schultern über den Hinterrädern, eine Coupé-ähnlichen Dachlinie sowie sichtbare Auspuffendrohre sollen den direkten Bezug zur Marke herstellen.
Unter der Fronthaube arbeiten V-Motoren mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum zwischen 300 und 500 PS. Eine Hybridvariante ist laut Porsche in Vorbereitung. Kunden können zwischen einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wählen. Das Topmodell des Panamera ist mit Allradantrieb ausgestattet, der für die anderen Heckantriebs-Versionen optional erhältlich ist. Weitere Details zu Motoren, Getrieben, Fahrleistungen sowie Preisen und Ausstattung sollen im Frühjahr bekannt geben werden. Der Panamera ist neben 911er, Boxster/Cayman und Cayenne die vierte Porsche-Baureihe und rollt im Spätsommer 2009 in den Handel.
Jetzt also doch: Ab Februar 2009 wird Porsche den Cayenne mit Dieselmotor anbieten – zunächst nur in Europa.
Wie erwartet stammt das Aggregat aus dem VW-Konzern. Die Beteiligung habe "neue Perspektiven für den Bezug dieser Aggregate eröffnet", teilte der Hersteller heute mit. Der Dreiliter-V6-Turbodieselmotor mit 240 PS kommt aus dem Audi-Regal, wo er ab der A4-Baureihe aufwärts verbaut wird. Bei VW kommt er bereits im Touareg und Phaeton zum Einsatz. Trotzdem verspricht der Hersteller dank einem maximalen Drehmoment von 550 Newtonmetern "Porsche-typische Fahrfreude" mit dem neuen Dieselmodell. Der Durchschnittsverbrauch beträgt den Angaben zufolge 9,3 Liter pro 100 Kilometer, während die CO2-Emissionen bei 244 Gramm pro Kilometer liegen. An den Plänen einer Cayenne-Variante mit Hybridantrieb hält Porsche übrigens fest: Sie soll Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.
Ford verkauft den Grossteil seines Anteils am japanischen Partner Mazda und holt sich so eine dringend benötigte Kapitalspritze. Unter dem Strich bekommt Ford 540 Millionen Dollar. Der Anteil an Mazda sinkt von 33,4 auf 13 Prozent.
Käufer der Anteile seien Mazda selbst und eine Gruppe von Partnern des japanischen Autobauers, teilte Ford Anfang November am Sitz in Dearborn (Michigan) mit. Die Gemeinschaftsunternehmen zwischen Ford und Mazda etwa bei Plattformen und Antrieben sollen fortgeführt werden. Die Zusammenarbeit und die Beteiligung hatten bereits vor knapp 30 Jahren begonnen, als Mazda unter massiven Problemen litt.
Mitten in der Krise gibt es für den Autohersteller Opel Lorbeeren: Der im Rüsselsheimer Stammwerk montierte Mittelklassewagen Insignia wurde von einer internationalen Fachjournalisten-Jury zum "Auto des Jahres 2009" gekürt.
Mit einem Punkt Vorsprung gewann der Vectra-Nachfolger die Wahl vor dem neuen Ford Fiesta. Opel-Chef Hans Demant zeigte sich stolz über die Auszeichnung, die Opel seit der ersten Vergabe im Jahr 1964 erst zum dritten Mal errungen hat. "Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Ideen und die harte Arbeit unserer Designer, Ingenieure und Produktionsmitarbeiter, die aus dem Insignia ein wirkliches Flaggschiff für unsere Marke gemacht haben." Der Insignia hatte seine Schweizer Premiere an der Auto Zürich Car Show 2008. Auto des Jahres 2008 war der Retro-Mini Fiat 500.
Mazda hat die Antriebspalette des Mazda6 modernisiert. Der neue MZR-CD 2,2 Turbodiesel mit Commonrail-Einspritzung ersetzt das bisherige Zweiliter-Aggregat.
Das Triebwerk ist ab Januar 2009 in den drei Leistungsstufen 125 PS, 163 PS und 185 PS verfügbar und stets mit einem Sechsganggetriebe kombiniert. Eine Automatik soll frühestens in zwei bis drei Jahren kommen. Je nach Version beträgt der Normverbrauch laut Hersteller zwischen 5,5 und 5,7 Liter auf 100 Kilometer. Analog dazu soll der CO2-Ausstoß zwischen 147 und 152 Gramm pro Kilometer liegen.
Nach dem Citroën C1 kommen zum Jahreswechsel auch die baugleichen Peugeot 107 und Toyota Aygo in überarbeiteter Form auf den Markt. Beide Kleinstwagen erhalten ebenso wie der C1 ein neues Gesicht.
Die Peugeot-Variante zieren künftig angedeutete, an Kiemen erinnernde Lufteinlassschlitze sowie eine verchromte Stossfängerleiste. Der französische Hersteller verbesserte nach eigenen Angaben auch den Geräuschkomfort durch Feinarbeiten an der Dämmung von Karosserie und Fahrzeugboden. Wie bei seinen "Brüdern" arbeitet beim 107 ausschließlich der Einliter-Benziner mit 68 PS unter der Haube. Der Dreizylinder soll jetzt im Durchschnitt 4,5 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer verbrauchen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 106 g/km.
Etwas spärlicher ist der Informationsfluss von Toyota zur Aygo-Pflege. Erste Bilder verraten aber auch hier eine dezente Auffrischung der Frontpartie mit künftig drei wabenvergitterten Lufteinlässen. In die Heckleuchten wurden Chromringe integriert. Ähnlich wie bei C1 und 107 sollen Verbrauch und CO2-Emission gesenkt worden sein, genaue Angaben machte der japanische Hersteller bislang nicht. Beim Preis ist ebenfalls mit einer leichten Anpassung zu rechnen. Seine Premiere feiert der aktualisierte Aygo am 4. Dezember auf der Bologna Motor Show.
Keine Spur von Katzenjammer an der diesjährigen «Auto Zürich Car Show»: Auch die 22. Ausgabe der grössten Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz kann einen überdurchschnittlichen Besuchererfolg vermelden. Mit 61’200 Messebesuchern wurde das letztjährige Rekordjahr um Haaresbreite verfehlt. Von Zukunftsskepsis im Autogewerbe war bei der «Auto Zürich Car Show» nichts zu spüren.
Das Interesse an der «Auto Zürich Car Show» bleibt ungebrochen. Die globale Finanzkrise kann dem Autogewerbe in der Schweiz vorerst nichts anhaben. Die Tatsache, dass das Rekordergebnis des vergangenen Jahres fast erreicht wurde, liefert die eindrucksvolle Bestätigung dafür. Die erfreuliche Bilanz wird durch das noch weiter gesteigerte Medieninteresse mit einer Vielzahl von nationalen und lokalen TV- und Radioberichten komplettiert.
Erneut gab es im Messezentrum Zürich an vier Tagen 30 Schweizer Neuwagen-Premieren sowie eine Gesamtschau des nationalen Automobilmarktes zu sehen. Abgerundet wurde die «Auto Zürich Car Show» durch ein vielseitiges Angebot an Tuning- und Dienstleistungsangeboten und ein reich befrachtetes Eventprogramm. Eine Vielzahl von Prominenten aus Show Business und Sport beehrten die «Auto Zürich Car Show» mit ihrem Besuch, darunter auch wieder einige aktuelle und ehemalige Formel-1-Rennfahrer.
Die soeben abgelaufene Mehrmarkenausstellung hat damit einen weiteren Beweis dafür abgeliefert, dass das Schweizer Interesse am Auto ungebrochen ist.
Die 23. «Auto Zürich Car Show» findet erneut im Messezentrum Zürich statt, und zwar vom Donnerstag, 05. bis Sonntag, 08. November 2009.
Lust auf ein Formel-1-Weekend oder ein exklusives Maserati-Fahrtraining auf Schnee? Ricardo.ch und der «Tages- Anzeiger» machen am Freitag, 14. November, Autoträume wahr. Sechs einmalige automobile Leckerbissen werden anlässlich der diesjährigen Auto Zürich Car Show versteigert.
Wer bei der Versteigerung Glück hat, kann schon bald mit einem hippen Klassiker der Siebzigerjahre seine Runden drehen. Das kanariengelbe Triumph Spitfire Cabrio befindet sich im Originalzustand, ist aber mechanisch wie optisch komplett restauriert worden. Aber auch wahre Adrenalin-Junkies kommen bei den Auktionen von BMW und passion4speed.com voll auf ihre Kosten. Hier ist Nervenkitzel pur angesagt. Egal, ob Sie sich hinter das Steuer eines echten F1-Boliden setzen oder als Rallye-Pilot ohne Furcht und Tadel Ihr Bestes geben – Temporausch und erhöhter Pulsschlag sind bei diesen beiden Angeboten garantiert. Oder überraschen Sie Ihre Liebste oder Ihren Liebsten mit einem Weekend beim Formel-1-Grand-Prix in Hockenheim – und den BMW für Ihre Reise können Sie erst noch selber aussuchen. Einen sehr stilvollen Auftritt haben Sie, wenn Sie sich im exklusiven Schneefahrtraining von Maserati aufs Glatteis wagen. Mit Übernachtung im schönen Engadin. Last but not least steht für alle Frischluft-Fans eine Woche Cabriofahren auf der Auktionsliste. Nicht in irgendeinem Auto, sondern im brandneuen BMW 335i Cabrio mit 306 PS.
Ersteigern Sie vor Ort am Freitag, 14. November 2008, ab 19.00 Uhr, im Messezentrum Zürich an der Event-Plaza in Halle 1 (Anmeldung vor Beginn der Versteigerung am Messestand des «Tages-Anzeigers» in Halle 7 im 5. Stock) oder live von zu Hause aus über ricardo.ch eines der abgebildeten Angebote. Alle Infos unter www.ricardo.ch
Er ist der Stargast an der Auto Zürich – der Ferrari California. Wie es sich für einen echten Star gehört, kommt er wohl zu spät. Aber warten lohnt sich!So oder so: Der neuste Ferrari steht spätestens am 14. November, also am zweiten Messetag, an der Auto Zürich.
«Wer schon einen California bestellt hat, der darf sich freuen wie ein kleines Kind», meinte Peter Ruch, Mitglied der internationalen Jury «Car of the Year», nach den ersten Testfahrten mit dem heissblütigen Italiener: «Der hat den alltagstauglichsten aller Sportwagen erstanden!» Das hängt nicht nur mit dem sich in gerade einmal 14 Sekunden öffnenden und schliessenden Dach zusammen, das den Ferrari sowohl als schnittiges Coupé wie auch als feines Cabrio auf die Strasse bringt, sondern vor allem mit dem hohen konstruktiven Aufwand, den die Italiener für die sinnvolle Erweiterung ihrer Modellreihe gegen unten betrieben haben.
Während die meisten Autohersteller bei der Frage nach dem Elektroauto noch immer um Geduld bitten, machen die Amerikaner jetzt Nägel mit Köpfen und bringen den ersten serientauglichen Stromer an den Start: In den USA sind die ersten Exemplare des Roadsters schon ausgeliefert und weitere 1000 bestellt. In Europa soll es ab Mai 2009 losgehen – und an der Auto Zürich schon diese Woche, wenn auch «nur» mit Probefahrten.
E’mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Fahrzeuge, bietet auch an der diesjährigen Auto Zürich Probefahrten mit Hybrid-, Erdgas-, Bioethanol- und Elektrofahr-zeugen an. Auf besonderes Interesse dürften die beiden Elektrofahrzeuge Tesla und Think City stossen. Die begleiteten Probefahrten auf öffentlichen Strassen dauern 15 Minuten. Wichtig: Der Tesla steht nur für ernsthafte Kaufinteressenten zur Verfügung – Voranmeldung per E-Mail.
Skoda bringt den frisch gelifteten Octavia Mitte Dezember zu den Händlern. Wichtigste Änderungen des 2009er-Jahrgangs sind ein neues Design der Frontpartie mit geschwungenen Schweinwerfern sowie grössere Aussenspiegel. Den Innenraum sollen neue Sitzbezüge, ein modifiziertes Lenkrad sowie ein neu gestaltetes Kombiinstrument mit weisser Beleuchtung aufwerten.
Künftig verfügt der Octavia serienmässig über Tagfahrlicht sowie Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer, die effektiver vor einem Schleudertrauma schützen sollen.
Ausserdem wird die Motorenpalette der Mittelklasse-Baureihe um einen neuen, 1,4 Liter großen TSI-Benziner mit 122 PS ergänzt. Trotz Überarbeitung wird der Octavia 590 Franken günstiger. Neu sind die Limousine ab 23´400 Franken und der Kombi ab 24´900 Franken zu haben.
Der Höhenflug der VW-Aktie hat den Autohersteller am 28. Oktober zeitweise zum teuersten Unternehmen der Welt gemacht. Die Aktie markierte in der Spitze an der Frankfurter Börse ein Rekordhoch von 1.005,01 Euro. Das Wertpapier schloss mit einem Plus von 81,73 Prozent auf 945,00 Euro. Auslöser für den rasanten Kursanstieg, der bereits am Montag begann, waren Spekulationen auf sinkende Kurse.
Während fast alle anderen Aktien im Minus standen. war VW an der Börse zeitweise mehr Wert als der teuerste Konzern der Welt, der amerikanischen Mineralöl-Riese Exxon Mobil, der zuletzt 334 Milliarden Dollar kostete. Die Spekulanten waren am Wochenende von der massiven Aufstockung des von Porsche kontrollierten VW-Anteils erwischt worden. Sie hatten geliehene Aktien verkauft, und wollten sie vor der Rückgabe an den Leihgeber zu niedrigeren Kursen wiederkaufen. Nach Marktinformationen waren 12 bis 15 Prozent der VW-Anteile ausgeliehen und mussten zurückgekauft werden. Nach der Porsche-Mitteilung wurde jedoch klar, dass auf dem Markt nur noch knapp sechs Prozent der Anteile verfügbar sind. Deshalb ging eine regelrechte Jagd auf VW-Aktien los
Toyota will mit einem neuen Kompaktmodell seiner Luxusmarke Lexus auf dem europäischen Markt gegen BMW und Audi antreten.
"Wir werden einen Lexus in der Kompaktklasse anbieten", sagte Toyota-Europa-Chef Tadashi Arashima. "Wir brauchen kleinere und noch effizientere Fahrzeuge, auch um die CO2-Emissionsziele zu erfüllen." Einen Starttermin nannte Arashima allerdings noch nicht.
BMW hat jetzt Einzelheiten zu seinem Elektroantrieb-Pilotprojekt bekannt gegeben. Der Grossversuch mit rund 500 Elektroautos des Typs Mini E starte zunächst in den US-Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey. Erste Fahrzeuge wurden bereits ausgewählten Privat- und Firmenkunden zur Verfügung gestellt. Ein Einsatz in Europa werde zurzeit geprüft, hiess es.
Als Antrieb für die Erprobung im Alltagsverkehr dient ein 204 PS starker Elektromotor, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Speicher bezieht. Die 5.088 Batteriezellen sind im Fond untergebracht – die Rücksitzbank entfällt. Die E-Maschine bietet ein maximales Drehmoment von 220 Nm und soll laut Hersteller eine Beschleunigung in 8,5 Sekunden von null auf 100 km/h ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 152 km/h begrenzt. Der Zweisitzer soll eine Reichweite von über 240 Kilometern haben. Der Akku kann den Angaben zufolge an einer gewöhnlichen Steckdose angeschlossen werden. Um die Ladezeit – BMW gibt in den USA rund zweieinhalb Stunden an – gering zu halten, gehört zum Ausstattungsumfang eine so genannte "Wallbox". Sie wird in der Kundengarage installiert und ist auf eine höhere Stromstärke ausgelegt. Für eine vollständige Wiederaufladung werden maximal 28 Kilowattstunden aus dem Stromnetz entnommen.
Nach der Premiere der Stufenhecklimousine auf dem Autosalon in Paris präsentiert Seat den Exeo nun auch in einer Kombivariante. Mitte 2009 soll der geräumige Spanier auf den Markt kommen. Wie auch bei der Limousine stand der alte Audi A4 bzw. der A4 Avant Pate.
Auch in Sachen Antrieb bediente sich Seat am Audi-Regal. Neben einem 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS sollen ein 1,8-Liter-Aggregat (150 PS) und ein Zweiliter-TSI (200 PS) zum Einsatz kommen. Zudem soll der Exeo als Zweiliter-Selbstzünder in den Leistungsstufen 120, 143 und 170 PS erscheinen.
Der VW Golf VI hat im EuroNCAP-Crashtest fünf Sterne und damit die Bestplatzierung in seiner Klasse erreicht. Der kompakte Wolfsburger erhielt für den Insassenschutz insgesamt 36 von 37 Punkten. Im Gesamtergebnis verbesserte sich der neue Golf somit um drei Punkte gegenüber dem Vorgängermodell.
Die Fahrgastzelle zeigte bei einem Aufprall mit 64 km/h keinerlei Deformationen. Der Überlebensraum für den Fahrer blieb vollständig erhalten. Im Frontal- und Seitencrash sowie beim Pfahlaufprall überzeugte der Golf die Prüfer ebenfalls. Zur guten Bewertung trugen auch die Gurtwarner auf den beiden Vordersitzen bei. In der Kategorie Fussgängerschutz schnitt der neue Golf ebenfalls besser ab als die fünfte Generation. Mit 22 von 36 Punkten steigt er in die Gruppe der Pkw mit dem besten Fussgängerschutz auf. Das Fahrzeug erreichte hier drei von vier möglichen Sternen.
Die verlustreichen US-Konzerne General Motors (GM) und Chrysler drücken bei ihren Fusionsgesprächen massiv aufs Tempo. Beide Seiten sind offenbar an einer Einigung noch im Oktober interessiert.
Besonders die Opel-Mutter GM steht wegen drohender neuer Milliardenverluste unter Zeitdruck. Als Chrysler-Partner ist aber auch der französische Renault-Konzern im Gespräch. GM verspricht sich von einem Zusammenschluss frisches Kapital und drastische Einsparungen von mehr als zehn Milliarden Dollar. Gemeinsam wären sie der nach Absatz weltgrösste Autobauer vor dem japanischen Erzrivalen Toyota.
Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors mit Sitz in San Carlos (Kalifornien) wechselt seine Führung aus, baut Stellen ab und verschiebt die Einführung der geplanten Stufenhecklimousine um ein halbes Jahr auf Mitte 2011.
Grossinvestor Elon Musk begründet die Massnahmen mit einem erhöhten Kostendruck infolge der Kreditkrise. Er übernimmt zudem nun zusätzlich den Posten des Tesla-Vorstandschefs. Das Ziel, in den kommenden sechs bis neun Monaten einen positiven Cashflow zu erreichen, soll durch Erhöhung der Produktionsrate für den Roadster und Kürzung der Betriebsausgaben geschafft werden.
Im frisch erworbenen Werk in Rumänien baut Ford Europa einen ganz neuen Kleinwagen mit dem vorläufigen Namen B-Max.
Nicht als Nachfolger des Fusion gedacht, soll das neue Modell ein kleiner Wagen mit viel Innenraum sein, der ab 2010 im neuen Ford-Werk im südrumänischen Craiova gebaut werden soll. Ford übernahm im März dieses Jahres 72,4 Prozent Anteile an der rumänischen Automobilfabrik, in der früher Daewoo-Autos vom Band rollten.
Der erste Elektro-Porsche kommt voraussichtlich 2009 auf den Markt. Der schwäbische Autohersteller Alois Ruf baut den Sportwagen auf Basis des Porsche 911 als Kleinserie.
Gegen 300 000 Franken soll der 1,9 Tonnen schwere Elektro-Sportwagen kosten. Allein 550 kg entfallen auf die Lithium-Ionen-Akkus. Der E-Ruf erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h und beschleunigt unter 7 Sekunden auf 100 km/h. Wer den Wagen mit günstigem Nachtstrom "volltankt", zahlt rund 3,50 Franken, tagsüber sieben Franken, rechnet Ruf vor.
Bei Smart wird angesichts einer lebhaften Nachfrage über eine Erweiterung der Modellpalette nachgedacht. Ein Fahrzeug mit drei oder vier Sitzen neben dem derzeit einzigen Modell Fortwo sei vorstellbar, sagte Smart-Chef Anders Sundt Jensen auf dem Autosalon in Paris. Entschieden sei aber noch gar nichts.
Das Auto müsse zur Marke passen und die Käufer wie der erste Kleinwagen vor zehn Jahren überraschen. "Da, wo Smart draufsteht, muss auch Smart drin sein. Wenn uns das nicht gelingt, brechen wir ab." Smart hatte nach Milliardenverlusten, einem umfangreichen Sanierungsprogramm und massivem Stellenabbau 2007 wieder eine schwarze Null geschrieben. Ein Jahr zuvor war die Kleinwagensparte vollständig in die Mercedes-Organisation integriert worden. Um wieder auf die Erfolgsspur mit seinem City-Flitzer zu kommen, hatte der Stuttgarter Autobauer zuvor einen Roadster und eine Viersitzer-Variante eingestellt.
Renault-Nissan und PSA Peugeot Citroën haben Anfang Oktober mit dem staatlichen Stromkonzern EDF getrennte Abkommen über die Entwicklung von Technik und Infrastruktur für Elektro- und Hybridautos in Frankreich abgeschlossen. EDF betreibt mit 1'500 Fahrzeugen die weltgrösste Flotte von Elektroautos.
Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn setzt dabei schon jetzt voll auf das emissionsfreie Elektroauto. Er stützt seine Strategie auf Prognosen, nach denen 2016 weltweit zehn Millionen E-Autos verkauft werden, davon zwei Millionen in Europa. Gemäss der Vereinbarung will der Autokonzern zusammen mit EDF bis 2011 eine entsprechende Infrastruktur aufbauen. Ein komplett neu entwickeltes E-Modell wird laut Ghosn 2012 auf den Markt kommen. Renault-Nissan hat bereits mit Israel, Dänemark, Portugal und dem US-Staat Tennessee Abkommen über die Einführung von E-Autos geschlossen.
PSA-Chef Christian Streiff sieht dagegen mittelfristig mehr Chancen für den Hybridantrieb. Er vereinbarte mit dem Energieversorger die Definition wirtschaftlicher Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie die Entwicklung von Ladesystemen und Technik für die Kommunikation zwischen Station und Fahrzeug. PSA verkaufte nach eigenen Angaben zwischen 1995 und 2005 bereits 10'000 E-Autos und arbeitet mit Mitsubishi Motors an der Entwicklung von Elektroantrieben
Lexus hat in Paris erstmals eine Cabrio-Variante seiner IS-Baureihe präsentiert. Das vollständig aus Aluminium gefertigte Hardtop ist laut Hersteller das weltweit am schnellsten öffnende dreiteilige Faltdach. Es benötigt dafür 20 Sekunden.
Weiterer Vorteil des Verdeckmechanismus ist der geringe Platzbedarf. Dadurch bietet der IS 250C einen vergleichsweise grossen Gepäckraum und ausreichend Platz auch auf den Rücksitzen.
Bei der Entwicklung des IS 250C mit dem 208 PS starken 2,5-Liter-V6 sowie einer Sechsstufen-Automatik standen vor allem minimale Turbulenzen bei offenem Dach im Vordergrund. Das Geräusch- und Vibrationsaufkommen bei geschlossenem Dach soll dem Niveau der IS Limousine entsprechen.
Nach dem dreitürigen Showcar A1 "project quattro", das Audi vor einem Jahr an der Tokio Motorshow zeigte, hat Audi auf dem Pariser Automobilsalon nun das Konzept eines fünftürigen Viersitzers für die Subkompaktklasse vorgestellt.
Der 3,99 Meter lange und 1,75 Meter breite A1 Sportback Concept ist ein Hybrid-Technologieträger: Unter der Fronthaube arbeitet ein 1,4 Liter großer TFSI-Motor mit 150 PS, der seine Kraft mittels Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder überträgt. Ein in den Antriebsstrang integriertes 27 PS starkes Elektroaggregat liefert in Beschleunigungsphasen bis zu 150 Nm zusätzliches Drehmoment. Die Energie der Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht eine Reichweite von bis zu 100 km im rein elektrischen Betrieb; die Wiederaufladung erfolgt an jeder Steckdose. Dadurch und dank Stopp-Start-Automatik und der Rückgewinnung von Bremsenergie reduzieren sich Verbrauch und Emissionen des A1 Sportback Concept um nahezu 30 Prozent gegenüber dem Betrieb mit dem Verbrennungsmotor. Trotz der Fahrleistungen mit einem Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden und einer Topspeed von 200 km/h begnügt sich der Kleinwagen laut Hersteller im Schnitt mit 3,9 Litern Super auf 100 km.
Audi stellt auf dem Automobilsalon in Paris seine Mittelklasse-Topmodelle S4 und S4 Avant vor. Die Sportversionen von Limousine und Kombi verfügen über eine Dreiliter-V6-Maschine mit 333 PS (245 Kw). Das neue Aggregat beschleunigt den S4 in 5,1 Sekunden auf 100 km/h, bei 250 km/h wird elektronisch abgeriegelt. Dabei verbraucht der neue Ingolstädter im Mittel rund 9,7 Liter (Avant 9,9 Liter) Benzin auf 100 Kilometer – ganze 3,4 Liter weniger als der Vorgängermotor.
Der Daimler-Konzern plant die endgültige Trennung vom ehemaligen Partner Chrysler. Das bestätigte ein Daimler-Sprecher in New York. Offenbar geht es nur noch um die Details beim Verkauf der letzten Daimler-Anteile von 19,9 Prozent an den Investor Cerberus.
Die Risiken aus der Restbeteiligung hätten nach Einschätzung von Finanzanalysten den Kurs der Daimler-Aktie belastet. Bei Chrysler könnte der Komplettausstieg US-Medien zufolge den Weg für andere Partner oder Käufer des amerikanischen Herstellers freimachen. Branchenanalysten sähen Daimlers Rückzug als Voraussetzung für grössere Veränderungen bei dem Autobauer, berichtete die "New York Times" Ende September. Es sehe danach aus, dass Cerberus Chrysler für ein Geschäft mit einem Dritten vorbereite, zitierte die Zeitung einen Analysten.
BMW präsentiert am Pariser Autosalon Anfang Oktober einen neuen 7er als Konzeptauto mit Hybridantrieb. Die Serienversion soll wie die Hybridvariante der Mercedes S-Klasse, die in Allianz mit BMW entwickelt wurde, im kommenden Jahr vorgestellt werden.
Das "Concept 7 Series ActiveHybrid" beinhaltet den V8-Benzinmotor des BMW 750i mit 407 PS, kombiniert mit einem Elektromotor, der ins Getriebegehäuse integriert ist und 15 kW leistet. Der Elektroantrieb unterstützt den Ottomotor in Beschleunigungsphasen, rein elektrisches Fahren ist nicht möglich. Damit ist der 7er mit den zwei Herzen ein typischer Mild-Hybrid. Gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit reinem Verbrennungsmotor verspricht BMW um 15 Prozent niedrigere Verbrauchs- und Emissionswerte.Mittelfristig soll laut BMW die Hybrid-Technologie auch in kleineren Fahrzeugen zum Einsatz kommen. 2009 will BMW früheren Angaben zufolge auch ein erstes Vollhybrid-Modell auf den Markt bringen, mit dem Strecken auch nur mit Elektrokraft zurückgelegt werden können. Es soll im Modell X6 zum Einsatz kommen.
Im wochenlangen Übernahmekampf um den deutschen Zulieferer Continental haben sich die Parteien gütlich geeinigt. Die bayrische Schaeffler-Gruppe erhöht ihr Angebot von 70,12 Euro auf 75 Euro pro Aktie und beschränkt ihr Engagement bei Conti in den kommenden vier Jahren auf eine Minderheitsbeteiligung. Conti-Chef Manfred Wennemer tritt zurück.
Peugeot zeigt auf dem Pariser Automobilsalon erstmals sein umweltfreundliches Concept-Car "RC". Den vollständigen Namen will der französische Hersteller erst zur Präsentation bekanntgeben. Erste Fahrzeugdetails und Fotos der Neuentwicklung kursieren jedoch bereits.
So soll es sich um ein "Gran Turismo" Coupé handeln, das zwischen den Concept-Cars RC Pik und RC Karo aus dem Jahr 2002 und dem 908 RC vom Pariser Autosalon 2006 die Brücke schlägt. Der Neuling repräsentiere ein "Ideenlabor für zukunftsweisende Design-, Antriebs- und Technologielösungen", heisst es seitens des Herstellers. Der "RC" soll ein benutzerfreundliches, viertüriges Allroundtalent mit vier Plätzen und Hybridantrieb werden. Sowohl bei den Fahrleistungen (313 PS) als auch beim Umweltverhalten (109 g/km CO2) liege das Augenmerk auf höchster Effizienz, so Peugeot.
Die rumänische Renault-Tochter Dacia will künftig auch ein SUV als Billigauto produzieren. Das eigene SUV soll auf der Plattform des Sandero stehen und ein eigenständiges Modell in der Grösse des Hyundai Tucson werden. Die Art des Allradantriebs sowie der Produktionsstandort sind noch nicht festgelegt.
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