Freitag, 9. März 2018

Der Schweizer Automarkt im Februar 2018

Bereit für den Auto-Frühling

Die Schweizer Automobil-Branche kann mit einem guten Gefühl in den Frühling starten: Nach dem hervorragenden Jahresauftakt im Januar kam der Februar zwar knapp nicht ans Vorjahresniveau heran und schloss mit 22'292 Immatrikulationen um 2,3 Prozent im Minus. Doch in den ersten zwei Monaten sind die Autoverkäufe gesamthaft um vier Prozent gestiegen. In den ersten zwei Monaten des Jahres sind damit 43'963 neue Personenwagen auf die Strassen gekommen.

Das erste Zwischenfazit der Schweizer Automobil-Importeure und ihre offiziellen Markenhändler fällt positiv aus – denn unter dem Strich steht eine schwarze Zahl. Das Plus von 1703 Neuwagen im Vergleich zu 2017 nach den ersten beiden Monaten des Jahres gibt Rückenwind für den Autofrühling, der gerade mit der Neuheitenparade am Genfer Autosalon (noch bis 18. März 2018) so richtig eingeläutet wird.

Angesichts der Bekanntgabe des ambitionierten «10/20»-Zieles des Importeursverbandes Auto-Schweiz sind die Zuwächse bei den Alternativantrieben besonders erfreulich. Im Jahr 2020 will Auto-Schweiz hier einen zweistelligen Marktanteil erreichen, wobei alleine zehn Prozent auf Elektroautos und Plug-in-Hybride entfallen sollen. Der bisherige Jahresverlauf zeigt dabei eindeutig in die richtige Richtung. Im Februar wurden fast doppelt so viele Elektro- und Erdgasautos verkauft wie ein Jahr zuvor. Gemeinsam legten alle Alternativantriebe in den ersten beiden Monaten um 33,8 Prozent zu und kamen auf einen Marktanteil von 6,0 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt 2017 hatte dieser Wert noch bei 4,7 Prozent gelegen.

Bei den einzelnen Modellen scheint der Skoda Octavia erneut davonzuziehen. Das nach Jahrzehnten erstmals statt des VW Golf meistverkaufte Auto 2017 hat den VW Golf in den ersten zwei Monaten um fast 200 Verkäufe distanziert. Hinter Octavia und Golf komplettieren VW Tiguan, Mercedes C-Klasse und Mercedes GLC die Top Five.

Auto Zürich Car Show

8. bis 11. November 2018