Freitag, 8. März 2019

Ferrari F8 Tributo

Den Turbo gezündet

Ferrari hat am Autosalon Genf den neuen F8 Tributo enthüllt. Der neue Sportwagen mit Mittel-Heckmotor repräsentiert die jüngste Generation der klassischen Berlinetta des Cavallino Rampante und ist eine Hommage ans kompromisslose Design und das Kraftpaket im Inneren.

Mit 720 PS und einer rekordverdächtigen spezifischen Leistung von 185 PS pro Liter ist dies der bislang leistungsstärkste V8-Motor in einem Serien-Ferrari. Damit setzt er Massstäbe – nicht nur für Turbomotoren, sondern für Motoren im Allgemeinen. Der Ferrari-V8 gilt als Symbol für Sportlichkeit und Fahrspass, besonders, wenn er in einem Zweisitzer in Mittel-Heck-Position verbaut ist. Ferrari hat diese Architektur, die eine optimale Gewichtsverteilung gewährleistet, in mehr als 40-jähriger Tüftelei zur Perfektion gebracht. Der F8 Tributo wurde so zu einem der schnellsten, spannendsten und kommunikativsten Supersportwagen aus Maranello. Er tritt an die Stelle des 488 GTB, erhöht dessen Performance und liefert eine noch bessere Kontrolle beim Fahren am Limit.

Der F8 Tributo bietet 720 PS (50 PS mehr als sein Vorgängermodell) und kann überdies mit einer Steigerung der aerodynamischen Effizienz von 10 Prozent aufwarten. Damit bietet er nicht nur die höchste, sondern auch die am besten nutzbare Leistung seiner Reihe. Ohne auch nur ein geringes Anzeichen von Turboloch und mit einem einzigartigen und faszinierenden Sound bietet das Fahrzeug eine einfache Handhabung und sofortige Nutzbarkeit des hohen Drehmoments auch dank modernster Fahrdynamiklösungen. Die Regelsysteme sind nun auch im «Race»-Modus aktiv, ohne den Fahrspass einzubremsen. Damit sollen noch mehr Fahrer in der Lage sein, im F8 Tributo ans Limit zu gehen, ohne andere und sich zu gefährden. Der Lenkradkranz mit geringerem Durchmesser sorgt für eine bessere Haptik und erhöht das Gefühl der Wendigkeit.

Zudem konnte das Trockengewicht im Vergleich zum 488 GTB um 40 kg gesenkt werden. Das steigert Ansprechsprechverhalten und Fahrspass, ohne den Komfort im Interieur zu beeinträchtigen. Gleichzeitig kommen bei der Karosserie neue aerodynamische Lösungen aus dem Rennsport zum Zug, die auch Auswirkungen aufs Design haben. Die Front ist stark vom Einbau des S-Duct geprägt, der allein sorgt für eine 15-prozentige Steigerung des Anpressdrucks im Vergleich zum 488 GTB.

Die neue modellierte Heckscheibe aus Lexan bringt den Motorraum zur Geltung und interpretiert das charakteristischste Designelement des legendären F40 auf moderne Weise. Die Luftschlitze leiten die warme Luft aus dem Motorraum ab, ohne die Effizienz des angeblasenen Spoilers zu beeinträchtigen, der weiter optimiert wurde, um den Anpressdruck im Heckbereich des Fahrzeugs zu erhöhen. Der Spoiler umhüllt die Heckscheinwerfer und senkt den Schwerpunkt des Fahrzeugs optisch ab. Darüber hinaus ermöglicht er die Rückkehr zum klassischen Doppelscheinwerfer, eingebettet in das Heck in der gleichen Farbe wie die Karosserie. Alles Details, die das Design der ersten Achtzylinder-Berlinettas aufgreifen, wie z.B. des 308 GTB von 1975, dem Begründer der Dynastie.

Auto Zürich Car Show

31.10. bis 3.11.2019