Montag, 18. März 2019

Peugeot 208

Löwe unter Strom

Peugeot bringt im Herbst 2019 den neuen 208 auf den Markt: mit Benziner und Diesel sowie als vollelektrische Version e-208. Optisch fällt der Kleinwagen durch sein sportliches Design auf. Er erhält viele Assistenzsystemen aus höheren Segmenten.

Während zahlreiche andere Hersteller eine eigene Submarke für ihre Elektroautos gründen oder zumindest eigenständige Stromer auf den Markt bringen, ergänzt Peugeot beim neuen 208 den E-Motor einfach als dritte Antriebsversion nach Benziner und Diesel. Möglich macht es die neue Plattform CMP (Common Modular Platform) des PSA-Konzerns. Aber sie ermöglicht nicht nur eine E-Version, sondern verbessert auch die CO2-Emissionswerte für Benziner und Diesel. Denn der neue 208 wird 30 Kilogramm leichter, hat weniger Rollwiderstand und eine besser Aerodynamik dank glattem Unterboden und elektronisch gesteuerte Lufteinlässe. Weniger Vibrationen und bessere Schall- und Wärmedämmung steigern zudem den Fahrkomfort.

Trotz dieser technischer Verbesserungen der Ingenieure wurden die Designer nicht ausgebremst. Der neue 208 nimmt das gelungene Design der Limousine 508 auf und sieht richtig frech aus. Die Parallelen sind vor allem beim Kühlergrill, den LED-Leuchten und der schwarzen Blende am Heck zu sehen. Die Elektro-Version hebt sich durch einen Kühlergrill in Wagenfarbe, einen e-208-Schriftzug am Heck und ein «e» an den Heckflügeln ab. Mit dem Design des 208 will sich Peugeot als Marke höher positionieren. Im Rahmen dieser Strategie bieten die Franzosen im 208 auch mehr Assistenzsysteme an. Dazu gehören Abstandstempomat, aktiver Spurhalteassistent oder Totwinkelwarner mit Lenkeingriff.

Der letzte 208 hatte als erster Peugeot das revolutionäre i-Cockpit, bei dem der Fahrer über das kleine Lenkrad auf die damals noch analogen Instrumente schaute. Im neuen 208 verbauen die Franzosen auch die neuste Generation dieses Technik, dieses besteht aus digitalen Instrumenten mit neuem 3D-Effekt, die höher und somit besser im Blickfeld liegen. Auf Wunsch lassen sich die Instrumente sogar in zwei Ebenen unterteilen. Den Touchscreen fürs Multimediasystem gibts in drei Grössen (5, 7 und 10 Zoll). Dazu lässt sich der 208-Innenraum mit Karbon-Dekor verschönern.

Es gibt drei Benziner mit 75 bis 130 PS und einen Diesel mit 100 PS. Wahlweise ist der kleine 208 mit einer 8-Gang-Automatik erhältlich. Der Stromer kommt mit 136 PS starkem E-Motor. Er schafft den Sprint auf Tempo 100 in 8,1 Sekunden. Der Akku im Kofferraumboden sorgt für eine Reichweite von 340 Kilometern, bevor der kleine Franzose wieder an die Steckdose muss. Dank Schnellladung soll die Batterie in einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen sein. Alle drei Antriebsvarianten kommen diesen Herbst auf den Markt.

Auto Zürich Car Show

31.10. bis 3.11.2019