Mittwoch, 27. Februar 2019

Jaguar XE

Neuer Versuch

Der Jaguar XE ist eines der schicksten Modelle in der Mittelklasse. Doch bei den Kunden tut sich der Konkurrent von Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse auf vielen Märkten schwer. Das soll sich nach der Modellpflege ändern.

An sich kann man dem Jaguar XE nicht viel vorwerfen. Er sieht gut aus, ist allemal sportlich und die Technik ist abgesehen vom Navigationssystem und einigen Fahrerassistenzsystemen auf dem neuesten Stand. Doch in der Käufergunst hat der Brite bisher kaum einen Stich gegen die deutsche Luxus-Konkurrenz. Kein Wunder, dass Jaguar bei der Modellpflege insbesondere bei technischen Details und den Motoren ansetzt. Denn in Sachen Optik und Komfortausstattung gibts für den kleinsten Jaguar kaum Kritik. Neu sind Front- und Heckschürzen, sowie die Lichtmodule in LED-Technik.

Nach wie vor hat der Kunde die Wahl zwischen Heck- und Allradantrieb sowie kann er zwischen zwei Benzinern (250 und 300 PS) und einem Diesel (180 PS) wählen. Alle sind serienmässig an eine Achtstufenautomatik gekoppelt. Die sparsamste Version ist die Diesel XE D 180 und verbraucht 4,9 Liter auf 100 Kilometer, während das Topmodell XE P 300 aus dem Stand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und bei 250 km/h abgeriegelt ist.

Die gute Nachricht vorweg: der Innenraum wird sowohl wertiger als auch schicker und das etwas altbackene Multimediasystem wird durch die neue Version aus dem I-Pace ersetzt. Sogar der Bildschirm für die Bedienung der Klimaanlagen wird vom I-Pace übernommen, was wesentlich zum moderneren und schickeren Erscheinungsbild des Innenraums beiträgt. Serienmässig gibts ab sofort Ledersitze mit elektrischer Sitzverstellung sowie neue gestaltete Armauflagen, die für mehr Komfort im Innern sorgen sollen.

Ausgeliefert wird der aufgefrischte Jaguar XE ab Juni, wobei die Preise auf dem Niveau des Vorgängers liegen und bei 49'900 Franken beginnen.

Auto Zürich Car Show

31.10. bis 3.11.2019