Freitag, 24. Mai 2019

Hyundai Kona Electric

Polizei setzt auf koreanischen Stromer

Die Kantonspolizei St. Gallen geht ab sofort grün auf Verbrecherjagd. Der Ostschweizer Freund und Helfer setzt 13 Hyundai Kona Electric ein. Als einziges Elektroauto erfüllte der Kona die hohen Anforderungen des vorangegangenen Auswahlverfahrens.

Eignet sich ein Elektroauto für den Polizeialltag oder nicht? Um diese Frage mit einem Ja beantworten zu können, hat die Kantonspolizei St. Gallen die Anforderungen für einen Polizei-Stromer sehr hoch angesetzt. Denn als staatliche Organisation mit Vorbildfunktion sind E-Autos fast Pflicht, um Lärm- und Abgasemissionen zu reduzieren. Der neue Dienstwagen der Ostschweizer Gesetzeshüter musste folgende Bedingungen erfüllen: über 100 kW (136 PS) Leistung, über 400 Kilometer Reichweite, unter 50’000 Franken Kaufpreis und natürlich rasche Verfügbarkeit. All diese Bedingungen sind kein Problem für den elektrischen City-SUV Hyundai Kona: 150 kW (204 PS) Leistung und 449 Kilometer Reichweite nach dem neuen Messzyklus WLTP, bei einem Einstiegspreis von 46’990 Franken.

Aber nicht nur die Zahlen stimmen beim koreanischen SUV, der aktuell auch den Titel «Grünstes Auto der Schweiz» der Schweizer Illustrierten und dem BLICK trägt. Der Kona Electric überzeugte die Entscheidungsträger der Kantonspolizei St. Gallen auch mit seinem praktischen Nutzen. So bietet er Platz für fünf Personen und im 332 bis 1114 Liter fassenden Kofferraum genug Raum, um die Polizeiausrüstung einzubauen. Dazu gehören unter anderem Funk, Blaulicht, Signale oder Leuchten. Die fünf Patrouillen-Fahrzeuge mit Streifenwagen-Lackierung sind bei verschiedenen Polizeistationen im ganzen Kanton St. Gallen stationiert, während die acht neutralen, ebenfalls voll ausgestatteten Fahrzeuge für allgemeine Dienste eingesetzt werden.

Auto Zürich Car Show

31.10. bis 3.11.2019