Mittwoch, 2. August 2017

Der neue Subaru XV

Ruf der Wildnis

Mit neuer Plattform, aber ohne Design-Abenteuer startet im Dezember der neue Subaru XV. Dabei dürfte er in der Schweiz gut ankommen: Ist er doch kompakt genug für unsere Städte, ausreichend dynamisch für unsere Landstrassen und vor allem dank 4x4 weiterhin ein waschechter Geländewagen.

 

Optisch unterscheidet sich der neue XV kaum von seinem Vorgänger. Zu erkennen ist er an einem etwas prägnanteren Kühlergrill, schärferen vorderen Scheinwerfern und breiten Rückleuchten. Auch gewachsen ist der 4,45 Meter lange Crossover nicht. Dafür ist alleine die Kombination aus Boxer-Motor und stufenloser Automatik 20 Kilo leichter geworden.

 

Die eigentliche Revolution ist aber die völlig neue Plattform, die sich laut Subaru später auch für Elektro- oder Hybrid-Varianten nutzen lässt. Der Allradler überzeugt auf dem Handlingskurs mit dynamischen Qualitäten, die in keinem Vergleich zum Vorgänger oder der hochbeinigen SUV-Konkurrenz stehen. Die Karosserie hat eine 70 Prozent höhere Verwindungssteifigkeit, dickere Stabis sorgen für 50 Prozent weniger Seitenneigung.

 

Der Zweiliter-Boxer-Benziner ist auf 156 PS (+ 6 PS) erstarkt. Einen Diesel oder Handschaltung sind nicht mehr im Angebot. Dafür lassen sich mit der stufenlosen Automatik im manuellen Modus sieben Vorwärtsgänge simulieren. Abgesehen davon hat das CVT-Getriebe das Gejaule der ersten Generation abgelegt. Für Sicherheit sorgt Subarus «EyeSigth» mit Notbrems-Assistent.

 

Im Gegensatz zu vielen SUVs der Konkurrenz stürzt sich der XV furchtlos ins Gelände. Dank 22 Zentimeter Bodenfreiheit ackert er sich problemlos durch die gröbste Wildnis. Das Offroad-Fahrprogramm X-Mode unterstützt den Fahrer bis Tempo 50 km/h abseits der Strasse und bremst bergab selbständig und sicher bis zu 100 Prozent Gefälle. Mit dem Subaru XV kann jeder bedenkenlos dem Ruf der Wildnis folgen, denn er macht Offroad-Fahren zum Kinderspiel.

Auto Zürich Car Show

2. bis 5. November 2017