Mittwoch, 18. April 2018

Neue Chefs

Sesselrücken in der Autobranche

Der Frühling ist nicht nur in der Natur mit vielen Veränderungen verbunden. Auch in der Schweizer Autobranche scheint fast kein Stein auf dem anderen zu bleiben. Gleich fünf Importeure erhalten neue Chefs!

Diesen Montag, 16. April, wurde bekannt, dass Audi Schweiz einen neuen Markenchef bekommt. Der bisherige Chef, Donato Bochicchio, tritt nach vier Jahren ab und wird neuer Generaldirektor bei Ford Schweiz. Dort tritt er die Nachfolge von Paul Fratter an, der wiederum zu Ford Europa nach Köln (D) wechselt. Die vakante Stelle als Markenchef bei Audi Schweiz wird per 1. Juni wiederum durch Dieter Jermann besetzt. Jermann war zuvor 18 Jahre für Reifenhersteller Pirelli tätig. Für ihn steigt der bisherige Marketingleiter Erik Vecchiet zum Pirelli-Chef in der Schweiz auf.

Auch bei Amag Retail ist ein neuer Mann am Ruder. Mathias Gabler kehrt in die Schweiz zurück und übernimmt die Leitung aller Amag-Garagenbetriebe. Er war bisher bei PSA Generaldirektor der Importorganisation der Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles für Österreich und die Schweiz. Seine Nachfolge übernimmt Ian Hucker, der bisher Verkaufsdirektor von Opel Europa in Rüsselsheim (D) war.

Bei FCA führt dagegen der Ruf aus dem nördlichen Nachbarland zu einem Führungswechsel. Die bisherige Geschäftsführerin von Fiat Chrysler Automobiles Schweiz, Maria Grazia Davino, übernimmt denselben Posten bei FCA Deutschland. Ihre Nachfolge als Leiter der Marken Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional, Jeep, Abarth und Mopar in der Schweiz tritt Sébastien Perrais an. Der Franzose war bisher für Alfa und Jeep in Frankreich verantwortlich.

Und zu guter Letzt erhält der Schweizer Maserati-Chef Piergiorgio Cecco mehr Verantwortung. Nachdem er von der Schweiz aus schon Österreich leitet, übernimmt er per sofort auch die Führung von Maserati Deutschland.

Auto Zürich Car Show

31.10. bis 3.11.2019