Ciroën C4 X

Mehr Auswahl für die Schweiz

11. Juli 2022

Die französischen SUV-Coupés erobern die Schweiz. Nach Renault und Peugeot kommt jetzt auch Citroën mit einem stylischen Crossover und bietet bei uns den C4 X sogar in einer grösseren Vielfalt als auf anderen europäischen Märkten an.

Normalerweise ist in der Schweiz die Auswahl angebotener Modellvarianten kleiner als in unseren grösseren Nachbarländern. Oft wird die ab Werk erhältliche schwächste Motorisierung bei uns gar nicht angeboten, weil sie auch kaum nachgefragt wird.

Beim neuen Citroën C4 X sieht die Situation für einmal anders aus. Während in Deutschland voraussichtlich nur die Elektroversion e-C4 X angeboten wird, kommen bei uns auch Varianten mit Verbrennungsmotor. Aber was verbirgt sich hinter dem C4 X? Wie es das X vermuten lässt, handelt es sich um einen Crossover. Die Franzosen verkaufen ihr jüngstes Werk mit viel SUV-Style als Mischung aus Fliessheck-Limousine und SUV. Citroën-Boss Vincent Cobée (52) sagt: «Viele Kunden wünschen sich eine bezahlbare und elegante Alternative zu den vielen Fliessheck- und SUV-Angeboten. Dies ist unsere beste Interpretation dieses Bedürfnisses.» Unter dem Strich ist der C4 X wie sein Schwestermodell Peugeot 408 ein weiteres SUV-Coupé. Damit reagieren die beiden französischen Stellantis-Marken auf den Erfolg des Renault Arkana.

Der C4 X ist seinem kleineren Bruder C4 wie aus dem Gesicht geschnitten. Er ist mit 4,60 Metern Länge allerdings 24 Zentimeter länger. Am Heck ist der C4 X weniger verspielt. Die Höhe von 1,53 Metern und die Breite von 2,03 Metern sind identisch mit dem C4. Entsprechend zeigt sich der SUV beim C4 X wie schon bei seinem kürzeren Bruder nur durch die Plastik-Beplankungen.

Allrad wird es nicht geben. Alle Motoren treiben nur die Vorderräder an. Das gilt für die Benziner mit 100 und 130 PS sowie für den 130 PS starken Diesel. Dazu wird es den Crossover auch als reinelektrischen e-C4 X mit 136 PS (100 kW) und 260 Nm geben. Das ist nicht gerade üppig. Daran ändern auch nur 1225 Kilo Leergewicht nicht viel. Entsprechend gemächlich gehts in 9,7 Sekunden auf Tempo 100 – im Sportmodus, wie Citroën festhält. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 150 km/h abgeregelt.

Den Strom bezieht der E-C4 X aus einem Akku mit einer Kapazität von 50 kWh. Das reicht laut WLTP für 320 Kilometer, bevor der Citroën wieder an die Steckdose muss. Am Schnelllader ist er mit 100 kW in 30 Minuten zu 80 Prozent geladen. An einer 11-kW-Wallbox dauert Vollladen fünf Stunden.

Im Innenraum gefällt das schlichte Cockpit mit übersichtlichen Digital-Instrumenten. Es gibt zwar ein Head-up-Display, aber nur auf ein Plastikscheibchen projiziert. Fürs Infotainment sorgt ein hoch angebrachter, zehn Zoll grosser Touchscreen. Toll: Die Klimaanlage lässt sich noch über echte Knöpfe und Drehschalter, also intuitiv, bedienen.

Der Innenraum soll bis zu fünf Personen Platz bieten. Wie geräumig der Fond wird, muss sich bei der abfallenden Dachlinie noch zeigen. Der Kofferraum hat ein Ladevolumen von 510 Litern bei aufgestellten Rücksitzen. Weitere 40 Liter Stauvolumen gibts in 16 Ablagen. Während Insassen auf bekannt bequemen Sesseln sitzen, unterstützen verschiedene Assistenzsysteme beim Fahren.

Der neue Citroën E-C4 X soll Anfang nächsten Jahres bei uns starten. Die Preise sind derzeit noch nicht bekannt.