Skoda Kodiaq

Mit Benzin im Blut

23. April 2021

Skoda überarbeitet sein SUV-Flaggschiff. Der Kodiaq wird überarbeitet. Optisch ändern sich zwar nur Kleinigkeiten, doch für den sportlichen RS gibts einen tiefgreifenden. Der Diesel- wird durch einen Benzin-Motor ersetzt.

Mit dem Kodiaq ist Skoda vor vier Jahren auf den SUV-Zug aufgesprungen. Schnell folgten die kleineren Brüder Karoq sowie Kamiq und sorgte für anhaltendes Wachstum bei der tschechischen VW-Tochter. Auch wenn der Kodiaq nicht ganz an den Verkaufserfolg des kleineren Karoq herankommt, ist er doch das Zugpferd von Skodas SUV-Flotte.

Grosse optische Änderungen bringt der überarbeitete Kodiaq nicht mit sich. An Front, Heck und im Interieur wurde nur im Detail nachgearbeitet. So gibts neue LED-Matrix-Scheinwerfer, klimatisierte Ledersitze mit Massagefunktion und optional ein digitales Cockpit mit 10,25-Zoll-Monitor. Nicht angerührt wurde das grosszügige Platzangebot im 4,70 Meter langen und bis zu sieben Personen Platz bietenden Crossover. Werden die Lehnen der Sitzreihen zwei und drei umgeklappt, stehen hinter der elektrischen Heckklappe weiterhin bis zu 2065 Liter Laderaum zur Verfügung.

Das Topmodell Kodiaq RS hat erstmals Benzin im Blut. Bislang wurde es von einem 240 PS (176 kW) starken Doppelturbo-Diesel angetrieben. Neu kommt ein Zweiliter-Turbobenziner mit 245 PS (180 kW) zum Einsatz. Das sind fünf PS mehr als bisher, aber deutlich weniger als die R-Modelle von VW mit über 300 PS. Für mehr Dynamik beim Kodiaq RS soll dafür die Gewichtsersparnis bei Motor und Doppelkupplungsgetriebe von 60 beziehungsweise über fünf Kilogramm sorgen.

Unverändert im Angebot bleiben die Benziner mit 150 und 190 PS (110 bis 139 kW) sowie die sparsamen Diesel mit 150 und 200 PS (110 bis 147 kW). Für die leistungsstärkeren Varianten sind das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe ebenso serienmässig wie 4x4. Seit 2016 hat Skoda mehr als 600'000 Kodiaq verkauft. Mit der Überarbeitung soll dieser Erfolg weitergeführt werden. Die Preise sind noch nicht bekannt.