DS7

Neues Gesicht für neuen Name

21. Juli 2022

DS überarbeitet seinen Mittelklasse-SUV und streicht gleich noch einen Teil seines Namens. Zudem gibt es für den DS7 ein geändertes Gesicht, neues Infotainment und einen stärkeren Plug-in-Hybriden.

Neuer Name, neues Glück. DS hat sein SUV-Flaggschiff DS 7 überarbeitet und gleichzeitig den Namen gekürzt. Das Anhängsel «Crossback» wurde gestrichen. Damit wollen die Nobel-Franzosen, die aus Citroën hervorgegangen sind, die Verkäufe ankurbeln.
Mit neuem Namen brauchts aber auch einen neuen Look. Deshalb bekommt der DS 7 auch ein neues Gesicht. Aus der gestrichelten Linie der LED-Tagfahrlichter wird ein Fächer. Neu sind es pro Seite fünf senkrechte LED-Streifen mit einem Knick in der oberen Hälfte. Dazu wurde das Heck etwas überarbeitet und so wird der DS 7 zwei Zentimeter länger und ist jetzt 4,59 Meter lang. Dazu wird auch unmerklich breiter und höher.
Im Innern blicken die Insassen nunmehr auf ein neues Zwölf-Zoll-Infotainmentsystem, das den Rückstand zur Konkurrenz reduzieren soll. Unverändert behält das Mittelklassemodell seine zahlreichen Fahrerassistenzsysteme und auch die an eine Digitalkamera im Fahrzeug gekoppelte Dämpferregelung. Die Topausstattung Opera bietet im neuen DS 7 wahlweise eine schwarze oder graue Nappalederausstattung. Für exzellenten Klang soll ein 515-Watt-Hightech-Sound aus 14 Lautsprechern sorgen.
Weiter erweitern die Franzosen das Motorenangebot. Die von anderen Stellantis-Marken bekannte leistungsstärkste Variante des Plug-in-Hybriden mit 360 PS (265 kW) hält im überarbeiteten DS 7 Einzug. Hierbei wird der 1,6-Liter-Turbovierzylinder mit 200 PS (147 kW) von zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse unterstützt, die weitere 110 PS (81 kW) beziehungsweise 113 PS (83 kW) beisteuern und so auf die Systemleistung von 360 PS kommen. Für die gestiegene Motorleistung wurde das Fahrwerk um 15 mm abgesenkt, die Spur breiter (+24 mm vorn, +10 mm hinten) und die vorderen Bremsen haben einen grösseren Durchmesser von 38 Zentimetern. Aus dem Stand schafft es der hybride Allradler in 5,6 Sekunden auf Tempo 100.
Im Programm verbleiben ein 300 PS starker Allradler, der ebenso wie die 225-PS-Variante als Fronttriebler ein Plug-in-Hybride ist, der eine rein elektrische Reichweite von über 60 Kilometern bietet. Hinzu kommt ein 130 PS starker Turbodiesel. Alle Motorisierungen kommen mit einer 8-Gang-Automatik. Marktstart für den aufgewerteten DS,7 ist pünktlich zur Auto Zürich im Spätherbst. Die Preise sind auf www.dsautomobiles.ch zu finden.