Auto Zürich 2021

Rennsport in allen Facetten

5. November 2021

Beim Thema Rennsport verbindet die Auto Zürich dieses Jahr Benzin und Bytes. Für den analogen Rennsport ist Emil Frey Racing zuständig, virtuelles Sim-Racing gibts am Stand von Race-Centers.ch.

Kreischende Motoren. Hämmernde Schlagbohrer. Und hektisches Treiben. Es ist wie in der Boxengasse eines Autorennens. Sogar die typischen Stellwände aus der Teamgarage stehen am Stand von Emil Frey Racing an der Auto Zürich.

Das Schweizer Rennteam zeigt in der Halle 5 seinen Sportwagen Lamborghini Huracán und versucht, die Besucher zumindest akustisch auf die Rennposten von Le Castellet (Frankreich), Barcelona (Spanien) oder Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) zu entführen. Dafür startet Emil Frey Racing immer mal wieder den um die 500 PS starken 5,2-Liter-V10-Motor des Lamborghini. Dazwischen zeigen die Profi-Mechaniker, wie fix ein Boxenstopp mit Reifenwechsel abläuft.

Wen das Rennfieber packt, kann sich danach selber hinters Lenkrad eines Rennboliden klemmen – allerdings nur virtuell. Bei Race-Centers.ch in Halle 1 stehen acht Rennsimulatoren. Die Besucher können sich dabei kostenlos auf den legendären Rennstrecken der Welt wie Silverstone (Grossbritannien), Monza (Italien) oder Suzuka (Japan) messen. Wani Finkbohner (46), Gründer und Geschäftsführer von Race-Centers.ch, sagt: «Eine Session dauert rund 20 Minuten. Die schnellsten Fahrer des Tages messen sich danach am Abend bei einem Rennen.» Damit es vergleichbar bleibt, fahren an einem Tag alle die gleiche Strecke im gleichen Rennwagen.

Am Samstag sind zudem sieben U25-Nachwuchsrennfahrer am Stand von Race-Centers. Darunter sind der Gewinner der AutoScout24 Young Driver Challenge 2018, Julien Apothéloz (20), oder der Sieger des diesjährigen Bergrennens Oberhallau, Robin Faustini (23). Rennfahrer Nico Müller (29) hat die Nachwuchsfahrer unter seine Fittiche genommen und begleitet sie an die Auto Zürich. Er wird in diesem Rahmen auch sein eigenes, neu gegründetes eSports-Team vorstellen.

Vier weitere Simulatoren von Race-Centers.ch stehen bei der Antischleuderschule Regensdorf (ASSR). Hier dienen die Simulatoren auch einem Fahrsicherheitstraining. Beispielsweise können die Besucher das korrekte Verhalten lernen, wenn ein vom Smartphone abgelenkter Fussgänger einfach auf die Strasse läuft.