Schweizer Auto des Jahres 2022

Sieger unter Hochspannung

10. Dezember 2021

Der Hyundai Ioniq 5 ist das «Schweizer Auto des Jahres 2022» – gekürt von einer 14-köpfigen Fachjury. Bei der in allen Landesteilen durchgeführten Publikumswahl gewinnt mit dem Skoda Enyaq iV ein Elektro-SUV die Auszeichnung «Das Lieblingsauto der Schweiz».

Zum elften Mal suchte die Schweizer Illustrierte zusammen mit ihren Partnern AutoScout24, BLICK, SonntagsBlick, L’illustré und Corriere del Ticino das «Schweizer Auto des Jahres». Eine Schweizer Expertenjury kürte dabei in der Fachwahl das «Schweizer Auto des Jahres». Zudem gingen über 30’000 Stimmen (+ 20 Prozent) bei der landesweiten Wahl «Das Lieblingsauto der Schweiz» ein. Dazu gehören auch Besucher der Auto Zürich, die an der Messe ihre Stimme abgegeben haben.

Der 14-köpfigen Fachjury gehörten neben der neuen Jurypräsidentin, Ex-Sauber-Teamchefin und neu E-Sports-Unternehmerin Monisha Kaltenborn, Fachjournalisten, Umweltexpertinnen und Technikspezialisten an. Ebenfalls mit in der Jury: der Schweizer DTM- und Formel-E-Pilot Nico Müller und Ex-F1-Fahrer und TV-Moderator Marc Surer.

Die Konkurrenz in der Jurywahl «Schweizer Auto des Jahres» war noch nie so stark wie in diesem Jahr. Allen gemeinsam war dabei ein Elektro-Antrieb – die Stromer hatten die Wahl erstmals voll im Griff. «Es spiegelt den Zeitgeist, dass bei dieser Wahl nur elektrische Fahrzeuge dabei sind. Aber die Modelle in der Endausscheidung waren extrem unterschiedlich – das machte die Wahl sehr schwierig», sagt Jurypräsidentin Monisha Kaltenborn. Statt wie sonst zehn Modelle hatten sich dank Punktgleichheit von sechs Modellen in der Vorauswahl zudem sogar 15 Auto-Neuheiten des Jahres für die Endausscheidung qualifiziert.

Kaum lanciert, schon ein Siegertyp: Unter der neuen Submarke Ioniq wird Hyundai in den kommenden Jahren eine komplette Familie vollelektrischer Fahrzeuge der neuesten Generation lancieren. Mit 15,1 Prozent der Jurystimmen rollte der Hyundai Ioniq 5 über die Zielgerade. Mit 12,0 Prozent der Jurystimmen sicherte sich mit dem Renault Megane E-Tech Electric das erste Modell einer komplett neuen Elektro-Generation der französischen Traditionsmarke den zweiten Platz. Mit 10,3 Prozent folgt mit dem Kia EV6 ein weiteres Modell aus dem Hyundai-Konzern auf dem dritten Platz: technisch ein Zwilling des Sieger-Modells, aber in Design, Anmutung und Ausstattung eigenständig und sportlicher ausgelegt.

Aus rekordverdächtigen 55 Auto-Neuheiten hat die grösste sprachübergreifende Autojury der Schweiz, bestehend aus Leserinnen und Lesern sowie Usern von Schweizer Illustrierte, AutoScout24, BLICK, SonntagsBlick, L’illustré und Corriere del Ticino sowie den Besuchern der Auto Zürich ihren Favoriten bestimmt. Rund 30’000 Stimmen wurden bei der Wahl zum «Lieblingsauto der Schweiz» abgegeben und sorgten für eine spannende und bis zum Schluss knappe Konkurrenz. Schlussendlich entschieden sich 3,6 Prozent für den Skoda Enyaq iV. Als erster Elektro-SUV von Skoda basiert der Fünfplätzer auf dem neuen Elektrobaukasten des Mutterkonzerns Volkswagen, auf den auch weitere Konzernmarken zurückgreifen – wie zum Beispiel auch der Zweitplatzierte: Mit 3,49 Prozent rollte der Audi Q4 e-tron denkbar knapp hinter dem Skoda ins Ziel. Mit 2,6 Prozent der Stimmen schaffte es der Peugeot 308 auf den dritten Platz – als einziges Modell auf dem Podium mit einer breiten Palette von Benzin-, Diesel- und Plug-in-Hybridantrieben.