Mini John Cooper Works Cabrio

Spürbar sportlicher

10. August 2021

Mini frischt das John Cooper Works Cabrio auf. Den Unterschied macht ein neues Fahrwerk mit frequenzselektiven Dämpfern für mehr Spass und weniger Rückenschmerzen.

Manche Autos sind solche Ikonen, dass man besser nicht zu fest am Design herumspielt. Dazu gehört auch das Mini Cabrio. In diesem Sinne macht Mini bei der Überarbeitung der sportlichen John-Cooper-Works-Variante des Cabrios alles richtig: mit feiner Detailarbeit, die nur echte Fans der Marke bemerken.

Doch auch wenn deutliche Designänderungen fehlen, gibt es gerade bei der Fahrdynamik spürbare Veränderungen. Das straffe Mini-Fahrwerk lässt sich optional mit frequenzselektiven Dämpfern ausstatten. Diese reagieren innerhalb von 50 bis 100 Millisekunden auf Fahrbahnunebenheiten und federn diese weg. Bei diesem System wird der Ölfluss, der die Dämpferhärte definiert, durch ein Zusatzventil geregelt. Dadurch versprechen sich die Mini-Techniker eine Erhöhung der maximalen Dämpfkraft um bis zu zehn Prozent. Das grundsätzlich straffe Cabrio bietet damit mehr Komfort auf langen Strecken, aber auf Wunsch auch noch mehr Härte bei der Passfahrt. Aber Vorsicht: Eine Sänfte wird der JCW deswegen noch lange nicht.

Er bleibt die Sport-Version des Cabrios. Das Leergewicht von 1375 Kilogramm kombiniert mit der unveränderten Leistung von 231 PS (170 kW) ergibt ein flottes Vorankommen. In 6,5 Sekunden sprintet der Oben-Ohne-Brite auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 242 km/h (Automatik: 0-100 km/h in 6,6 s, 241 km/h Topspeed). Dabei soll er sich 7,1 l/100 km gönnen – in der Praxis wohl etwas mehr, wenn man sich zur dynamischen Fahrweise verleiten lässt.

Treue Minikunden finden sich auch nach der Überarbeitung zurecht. Es bleibt beim runden Multimediasystem mit LED-Kreis sowie den digitalen Instrumente auf der Lenkradsäule. Dazu gibts ein Headup-Display. Das Stoffverdeck lässt sich bis Tempo 30 in 18 Sekunden automatisch öffnen und schliessen. Das neue Mini John Cooper Works Cabrio steht ab sofort beim Händler. Die Preise starten bei 45'200 Franken. Für 2400 Aufpreis gibts statt 6-Gang-Handschaltung eine 8-Stufen-Sportautomatik.