Maserati Levante Hybrid

Weniger ist mehr

28. April 2021

Maserati macht den SUV Levante um 20 Prozent sparsamer – bei gleichen Fahrleistungen. Dazu ersetzen die Italiener den V6-Benziner durch einen Vierzylinder mit 48-Volt-Hybridsystem.

Vorschriften sind Vorschriften. Auch Sportwagenhersteller müssen sich also den CO2-Grenzwerten beugen. Aus diesem Grund elektrifizierte Maserati zuerst die Limousine Ghibli und macht es jetzt mit dem SUV Levante. In zwei Monaten ersetzt ein 48-Volt-Mildhybrid-Antrieb den bisherigen V6-Benziner. Dieser Hybrid besteht aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner, Riemen-Starter-Generator und einem elektrischen Verdichter («E-Boost»). Damit soll der Hybrid das gleiche Feeling wie der V6 vermitteln – beim Sound wie den Fahrleistungen.

Auf dem Papier überzeugt der Hybrid schon mal. Mit seinen 330 PS (242 kW) und 450 Nm Drehmoment stürmt der Allrad-SUV in sechs Sekunden auf Tempo 100. Also genau so schnell wie der 20 PS stärkere Dreiliter-V6-Benziner, der sich dabei fast 20 Prozent mehr Sprit gönnte. Die definitiven Verbrauchswerte liegen allerdings noch vor, da die Homologation bei den Behörden noch läuft.

Was Ausstattung und Innenraum betrifft, gibt es beim Hybrid kaum Neues. Chromeinsätze an der Front und im Unterfahrschutz vorne und hinten sowie blaue Bremssättel, seitliche Lufteinlässe und ein Heckspoiler in Wagenfarbe kennzeichnen die Hybridversion äusserlich. Innen gibt es das bekannte Multimedia-System auf Android-Basis. Die Preise stehen noch nicht fest.