Maserati Grecale

Zweiter SUV mit Dreizack

25. März 2022

Maserati baut seit Angebot langsam aus. Nach dem neuen Sportwagen MC20 folgt dieses Jahr mit dem Grecale der zweite SUV im Programm. Der ist dank 530 PS nicht nur schnell, sondern mit digitalem Cockpit auch modern.

Es bleibt windig bei Maserati. Auch der zweite SUV der italienischen Marke mit dem Dreizack im Logo ist nach einem Mittelmeerwind benannt. Nach dem Levante 2016 folgt nun der Grecale. Der SUV soll ähnlich cool daher kommen und der Konkurrenz ordentlich um die Ohren pfeifen. Zwar ist der neue Grecale 15 Zentimeter kürzer als der Levante, mit einer Länge von 4,85 Metern aber alles andere als ein Winzling. Er spielt in einer Liga mit Porsche Macan oder BMW X4 und muss sich beim Antrieb keinesfalls verstecken.

Los geht es bei 300 PS (220 kW) mit einem Vierzylinder-Mildhybrid, den es auch noch mit 330 PS (242 kW) gibt. Und der Einstiegs-Grecale hat bei einer ersten Testfahrt im noch getarnten Prototypen schon einen guten Eindruck hinterlassen. Highlight für die Benzin-Fans dürfte aber der 530 PS (390 kW) starke Dreiliter-V6 aus dem Sportwagen MC20 sein. Dieser Grecale Trofeo sprintet in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und ist bis zu 285 km/h schnell – und fährt so dem Hauptkonkurrenten Macan davon. Damit nicht genug, wird es den Maserati-SUV ab nächstem Frühling auch als reine Elektro-Version Grecale Folgore (ital. für Blitz) geben. Das wird dann schon der zweite Stromer mit Dreizack sein, denn zuvor soll der GranTurismo als Elektroauto debütieren.

Den grössten Sprung macht Maserati aber im Innenraum. Hier hält das digitale Zeitalter mit gleich vier Bildschirmen Einzug. Es gibt ein Head-up-Display, digitale Instrumente, zwei Touchscreens in der Mitte für Multimediasystem sowie Klimaanlage und einen weiteren Touchscreen im Fond. Bei der Klimaanlage kehren einige Konkurrenten zwar schon wieder zu klassischen Knöpfen und Drehschaltern zurück, aber hat ja Maserati das Rezept für intuitive Bedienung gefunden, die nicht ablenkt.

Bei der Uhr im Cockpit brechen die Italiener mit der Tradition. Das klassische runde Design wird zwar beibehalten, aber es ist jetzt eine Digital-Uhr. Mit dem integrierten Sprachassistenten verwandelt sie sich gar zur Smartwatch. Und natürlich fehlts im Innenraum nicht an edlen Materialien wie Leder, Holz oder Karbon. Dazu kommen dank langem Radstand ein grosszügiges Platzangebot im Fond und ein Ladevolumen von 570 Liter.

Der neue Maserati Grecale lässt sich ab sofort bestellen. Die Preise starten bei 86'600 Franken für den 300 PS starken Mildhybrid. Der V6 mit 530 PS kostet mindestens 124'5000 Franken.