Donnerstag, 5. März 2020

Audi A3

Coole Sportskanone

Audi entwickelt seinen Bestseller A3 gekonnt weiter. Schärferes Design, effizientere Motoren, sportlicheres Fahrwerk und noch mehr Assistenten bietet die vierte Auflage des Bestsellers aus Ingolstadt. 

Audi hat keine Experimente nötig beim Design und der A3 erst recht nicht. So sieht die vierte Generation des kompakten Bestsellers in etwa so aus, wie es zu erwarten war: Richtig scharf, wie ein echter Audi. Die Kanten und die leicht ansteigende Schulterlinie machen kein Geheimnis aus seiner sportlichen Grundabstimmung. An der Front gibts serienmässig LED-Scheinwerfer mit erstmals modellspezifisch konfigurierbaren Lichtinseln. Dazu gibts eine neu ausgeprägte C-Säule.

Zum Marktstart nächsten Monat wird der Audi A3 zunächst mit zwei Motorvarianten verfügbar sein: mit einem 1,5-Liter-Turbobenziner und einem 2,0-Liter-Turbodiesel. Beide leisten 150 PS (110 kW). Kurz danach folgt der Benziner als Mildhybrid mit 48-Volt-Bordnetz. Ein Riemen-Starter-Generator speist dabei das Bordnetz, das eine kompakte Lithium-Ionen-Batterie integriert. Beim Gaswegnehmen und Bremsen kann der Generator bis zu 12 kW (16 PS) Leistung rekuperieren. Beim Anfahren und Gasgeben aus niedrigen Drehzahlen unterstützt er den Verbrenner mit bis zu 9 kW (12 PS) und 50 Nm. Mit dem MHEV-System kann der Audi A3 bis zu 40 Sekunden lang mit deaktiviertem Motor segeln. Verbrauchsvorteil: bis zu 0,4 l/100 km. Für zusätzliche Effizienz soll nicht nur ein cW-Wert von 0,28 sorgen, sondern auch das reduzierte Gewicht von unter 1,4 Tonnen.

Zum Verkaufsstart gibts ausschliesslich Fronttriebler, wobei als Kraftübertragung wahlweise eine Sechsgang-Handschaltung oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe arbeitet. Im Juli folgt der in der Schweiz besonders beliebte S3 mit 310 PS und Allrad. Danach kommen weitere Motorvarianten inklusive zwei Plug-In-Hybride sowie Allradversionen. Das Topmodell in Form des RS3 folgt mit seinem 400 PS starken Fünfzylinder erst Anfang 2021.

Im Innenraum zeigt sich der im Vergleich zum Vorgänger leicht gewachsene Audi A3 im Stil der grösseren Versionen mit animierten Instrumenten und einem 10,1 Zoll grossen Touch-Screen. Obwohl der Radstand mit 2,64 Metern identisch blieb, gibts speziell im Fond mehr Raum, und der Fahrer sitzt etwas tiefer als bisher. Das Ladevolumen – inklusive erstmals verfügbarer elektrischer Heckklappe – liegt zwischen 380 und 1200 Litern. Der Ladeboden lässt sich auf unterschiedlichen Höhenniveaus einsetzen, die Hutablage lässt sich platzsparend unter ihm verstauen.

In Sachen Fahrerassistenzsysteme, Sicherheits- und Komfortausstattung orientiert sich der A3 an den grösseren Modellen A4 und A6. Der 150 PS starke A3 35 TFSI startet als Handschalter bei 36'400 Franken. Der Doppelkuppler-Automat kostet 2500 Franken zusätzlich. Die Preise für den im Juli startenden S3 beginnen bei 59'900 Franken.

Auto Zürich Car Show

5. bis 8. November 2020