Dienstag, 17. März 2020

Honda Jazz

Ganz schön variabel

Der SUV-Trend holt auch den Honda Jazz ein. Der beliebte Kleinwagen aus Japan ist in seiner fünften Auflage auch als höher gesetzter Crosstar im Rustikal-Look erhältlich. Was bleibt ist sein variabler Innenraum, womit sich gar ein Cello spielend transportieren lässt.

Weniger ist manchmal mehr. Der Honda Jazz ist mit nur rund vier Metern Länge ein wahres Transporterwunder. Die Japaner haben den Jazz mit clever umklapp- und aufstellbaren Sitzen zu einem der variabelsten und praktischsten Kleinwagen auf dem Markt gemacht. So kann so mancher auf ein grosses Auto verzichten. Logisch, dass Honda bei der fünften Auflage des Stadtflitzers an diesen Sitzen festhält. So bietet er 298 bis in dieser Klasse eindrückliche 1203 Liter Ladevolumen.

Noch variabler wird der Jazz mit der neuen Ausführungsvariante Crosstar. Diese wurde von Geländekombis wie dem Volvo V90 Cross Country inspiriert. So bietet auch der Crosstar mehr Bodenfreiheit als der normale Jazz und spielt sozusagen eine Oktave höher. Dazu kommen wasserabweisende Sitzbezüge, Dachreling, ein markanter Kühlergrill sowie Seitenschweller und Plastik-Beplankungen für einen robusten Look. Allerdings hat auch der Crosstar nur Frontantrieb.

Einzig beim Antrieb verzichtet Honda auf Variabilität. Den Jazz gibts nur mit einem 109 PS (80 kW) und 253 Nm starken Hybrid-Antrieb. Dieser kombiniert zwei E-Motoren, einen 1,5-Liter-Benzinmotor, einen Akku und ein Ein-Gang-Getriebe. Der Antrieb soll sanft und gleichzeitig direkt ansprechen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Jazz in 9,4 Sekunden, die Spitze liegt bei 175 km/h.

Während er in der Stadt vor allem rein elektrisch oder im Hybridmodus fährt, treibt auf der Autobahn der Benzinmotor die Räder direkt an. Der Wechsel zwischen diesen drei Modi soll der Fahrer nicht bemerken. Laut Honda begnügt sich der Jazz mit 4,5 Liter auf 100 Kilometer. Beim Crosstar sinds 4,8 Liter.

Im modernen und übersichtlichen Cockpit bietet Honda neben einem WiFi-Hotspot auch sprachgesteuerte persönliche Assistenten an. Dazu kommen auf Wunsch alle gängigen Assistenzsysteme wie Notbremssystem oder Radartempomat. Der Honda Jazz und der Jazz Crosstar rollen voraussichtlich im Sommer in die Schweiz. Die Preise starten bei 23'900 Franken für den normalen Jazz, der Crosstar kostet ab 30'050 Franken.

Auto Zürich Car Show

5. bis 8. November 2020