Dienstag, 25. Februar 2020

Peugeot Landtrek

Peugeot steigt in Pickup-Geschäft ein

Peugeot steigt ins Pickup-Geschäft ein. Mit dem Landtrek lancieren die Franzosen ihre eigene Interpretation des Nutzfahrzeugs mit offener Ladefläche. Vor allem in Südamerika erhofft sich Peugeot Erfolge damit.

In Frankreich geben die Kunden den einheimischen Marken den Vorzug. Natürlich immer vorausgesetzt ein entsprechendes Modell wird von den Marken Citroën, DS, Peugeot oder Renault angeboten. Bei Pickups blieb den Franzosen lange Zeit keine andere Wahl, als sich bei ausländischen Marken zu bedienen, bis Renault vor zweieinhalb Jahren den Alaskan ins Programm aufnahm. Nun zieht Peugeot Ende Jahr mit dem Landtrek nach. Vorerst allerdings nur in Lateinamerika und Afrika, später wohl aber auch in Europa und Asien.

Je nach Aufbau wird der Peugeot Landtrek bis zu 5,39 Meter lang. Es wird ihn mit Hinter- oder Allradantrieb, Sechsgang-Handschaltung oder -Automatik (als 4x4 mit Untersetzung) und mit Diesel- oder Benzinmotoren geben. Während die Version mit Einzelkabine auf der offenen Ladebrücke drei Euro-Paletten befördern kann, sinds beim 5,33-Meter-Doppelkabiner immerhin noch zwei.

Das Design des rustikalen Landtrek orientiert sich an aktuellen Peugeots. Im Cockpit gibts die von 3008 und 508 bekannten Anzeige- und Bedienelemente. In der Kabine haben Kunden die Wahl zwischen Einzelsitzen und Sitzbank für drei. Der mittlere Platz lässt sich dann umklappen und als Arbeitstisch nutzen. Die Rückbank kann komplett oder 40:60 geklappt werden und trägt 100 Kilo. Für Sicherheit sorgen viele Assistenten wie etwa Rundum-Kameras und Anhänger-Wankausgleich oder ein Spurhalter.

Mit dem Ende Jahr startenden Landtrek scheint Peugeot gerüstet, um künftig im Pickup-Segment vielleicht schon bald eine der Hauptrollen zu spielen.

Auto Zürich Car Show

5. bis 8. November 2020