Freitag, 16. Oktober 2020

Cupra Formentor

Sportlicher Startschuss

Mit dem Formentor bringt Seats Sporttochter Cupra das erste selbst entwickelte Modell in die Schweiz. Der serienfertige Crossover sieht nicht mehr wie ein Seat aus und verspricht mit 310 PS ordentlich Fahrspass.

Jetzt geht es richtig los für Cupra. Die ersten Modelle der erst zweijährigen Sportmarke sahen nicht zufällig aus wie Seats. Es waren einfach die sportlichsten Versionen der beliebten Modelle Leon und Ateca. Doch nun hat die Seat-Sporttochter ihr erstes komplett eigenes Modell mit einem eigenständigen Design: Der Formentor ist ab sofort in der Schweiz erhältlich.

Die Ziele sind ambitioniert: Mit dem Cupra Ateca und dem ganz neuen Cupra Leon soll der Absatz verdoppelt werden, nachdem Cupra letztes Jahr 70 Prozent zugelegt hatte. Auch die E-Mobilität ist im Visier: Aus dem Seat El-Born als Bruder des VW ID.3 wird per Ende 2021 ein elektrischer Cupra.

Nach dem Produktionsstart rollt der 4,45 Meter lange Formentor ab sofort in die Schweiz – zu Preisen ab 50'000 Franken. Den Auftakt macht der Sport-SUV als 2.0 TSI DSG 4Drive mit Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner: 310 PS (228 kW), 400 Nm bei 2000–5450/min, Sieben-Gang-Doppelkupplungs-Automat und Allrad. So gehts im 1762-Kilo-SUV in 4,9 Sekunden auf 100 km/h (Spitze: 250 km/h). Der Normverbrauch: 7,7 l/100 km. Damit sich auch Familienväter für den Formentor entscheiden, gibts serienmässig sechs Fahrmodi mit einer deutlichen Spreizung.

Sowieso verblüfft die Serienausstattung des spanischen Sport-SUV. Dazu gehören 19-Zoll-Räder, Keyless, Digital-Instrumente, 12,3-Zoll-Touchscreen mit grossem Navi und Vollvernetzung, Sitzheizung vorne und Ambientelicht bis hin zu sehr viel Assistenz samt Radartempomat, Totwinkel-Warner und Co. 2021 folgen sechs weitere Antriebe für den Formentor. Darunter ist schon Anfang Jahr ein Plug-in-Hybrid mit 245 PS und wohl gut 50 Kilometern elektrischer Reichweite.

Auto Zürich Car Show

15. bis 18. April 2021