Seat Arona

Eine Prise mehr SUV

13. August 2021

Seat gönnt dem Arona ein optisches Facelift. Dazu gibts auch mehr Konnektivität. Technisch bleibt beim Crossover-Bruder des Ibiza aber praktisch alles beim Alten.

Der Seat Arona wird mehr zum SUV. Die Spanier haben ihren kleinsten Crossover überarbeitet und setzen nun verstärkt auf einen robusten Look. Das ist in erster Linie an den neuen Stossfängern, vor allem an der Front zu erkennen. Sein Offroad-Charakter soll laut Seat besser zur Geltung kommen – und wenn es nur für den Feldweg ist. Mehr schafft der Arona nicht und selbst das ist wahrscheinlich mehr als die meisten Kunden ihrem City-Crossover je zumuten.

Aber bisher sah der Arona seinem Bruder Ibiza noch zu ähnlich. Das soll sich mit dem rustikaleren Look ändern. Dazu bekommt der Arona auch LED-Scheinwerfer und das charakteristische dreieckige Tagfahrlicht. Die Modellbezeichnung ist neu wie bei allen Seat-Modellen als schnörkelige Handschrift am Heck zu sehen. Für die FR-Topversion gibts zudem einen Spoiler und einen Diffusor am Heck.

Innen gibts ein komplett überarbeitetes Armaturenbrett mit einer weicheren Oberfläche. Die digitalen Instrumente werden grösser und leichter ablesbar. Die Lüftungsdüsen sind rund und bunt eingefasst, bei höherer Ausstattungen auch beleuchtet. Der um 20 Prozent gewachsene Touchscreen thront etwas höher als bisher zentral am Armaturenbrett und ist optional bis zu 9,2 Zoll gross. Es lässt sich mit AndroidAuto und Apple CarPlay verbinden, optional ist eine Sprachsteuerung verfügbar. Kleines Gimmick für besorgte Eltern, die ihren Arona gelegentlich mal an ihre Sprösslinge ausleihen: Sie können Geschwindigkeitswarnungen einrichten, die sie benachrichtigen, sobald der Nachwuchs zu schnell unterwegs ist. Der Laderaum des Arona fasst 400 bis 1280 Liter.

Beim Antrieb bleibt der Diesel aussen vor. Es gibt zwei Benziner mit 110 oder 150 PS (81 oder 110 kW) wobei die 110-PS-Version wahlweise mit Handschaltung oder Automatik erhältlich ist. Die Topversion mit 150 PS gibts nur mit 7-Stufen-Doppelkupplungsautomat. Einstiegsmodell ist allerdings kein Benziner und auch kein Stromer, sondern die Erdgasversion mit 90 PS (66 kW), die ausschliesslich mit Handschaltung erhältlich ist. Stromer oder Hybrid-Version gibts weiterhin nicht, ebenso wie Allradantrieb. Die Preise starten bei 26'900 Franken für die Erdgasversion. Für die Benziner gehts bei 27'250 Franken los.