Audi S8

Gutes noch besser machen

9. März 2022

Audi ist auf dem Weg ins Elektrozeitalter. In zwei Jahren soll der neue A8 als reiner Stromer kommen. Damit der aktuelle A8 sowie der S8 bis dahin nicht ins Hintertreffen geraten, wurden sie überarbeitet.

Audis A8 hat einen schweren Stand neben der S-Klasse von Mercedes. Die Luxuslimousine mit Stern ist der Gradmesser für die Klasse. Wenn Mercedes also eine neue S-Klasse herausbringt, muss Audi reagieren. Entsprechend wurde der A8 und auch dessen Topmodell S8 dezent überarbeitet.

Der neue Audi-Luxusschlitten bleibt 5,19 Meter lang und bringt 2220 Kilogramm auf die Waage. Das muss entsprechend bewegt werden, deshalb verfügt der S8 über einen V8-Turbo mit standesgemässen 571 PS (420 kW). Richtiggehend handlich wird der Sport-A8 dank der Allradlenkung. Weiter helfen ein auf Navikarte und Fahrbahn (per Kamera) schauendes Aktivfahrwerk und Allradantrieb samt Sportdifferenzial hinten. Dazu kommt, dass der doppelt aufgeladene V8-Benziner dank eines Mildhybridsystems mit 48 Volt-Riemen-Starter-Generator sein Turboloch beim Anfahren elektrisch überbrückt.

Im Dynamic-Modus schmiegt sich die Karosserie zehn Millimeter tiefer an den Boden, jenseits der 120 km/h sind es doppelt so viele. Mit einer Sprintzeit von 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist der S8 ziemlich flott unterwegs und gönnt sich dabei laut Audi 10,8 Liter pro 100 Kilometer.

Und was ist nun wirklich neu? Vorn das digitale Matrixlicht, das die eigene Spur noch besser ausleuchtet. Und nach hinten strahlen OLED-Heckleuchten. Sonst fällt das Facelift eher überschaubar aus. Audi macht Gutes gezielt besser. Den breiteren Singleframe-Grill zieren verchromte Winkel und die seitlichen Lufteinlässe stehen aufrechter als bisher in der Front. Insgesamt 40 Assistenzsysteme wachen über die Unversehrtheit des Fahrzeugs und seiner Insassen.

Seit 2017 wird die aktuelle A8-Generation angeboten und startet überarbeitet in den Normal-Versionen ab 121'700 Franken – für den S8 werden allerdings mindestens 212'000 Franken fällig.